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Unsere Narrenzunft

Unsere Figuren

Wiegemer Hansel

Der Wiegemer Hansel ist ein Weißnarr, wie er auf der Baar häufig vorkommt.

Das Häs wurde nach einer Vorlage aus den 50er Jahren geschneidert und bemalt. Hose, Jacke und Kopfhäs sind aus weißem Baumwoll-/Leinenstoff und mit ortsbezogenen Motiven bemalt. Die Vorderseite des linken Hosenbeins ziert den Wiegemer Hölzlekönig, eine sehr hohe Fichte, die auf der Gemarkung Weigheim in der Nähe des Wolfsgrundes wuchs.

Das rechte Hosenbein ist mit einem Habicht bemalt, der in seinen Krallen das Weigheimer Wappen hält. Auf der Hosenrückseite ist ein Weigheimer Trachtenpaar zu sehen.

Auf dem Rücken der Jacke ist der Hirschenbrunnen gemalt, welcher sich früher gegen-über dem Gasthaus Hirschen befand und jetzt in der Nähe des Rathauses steht. Das Eichenlaub und die Eicheln auf den Ärmeln sollen an die „Eiche“ erinnern, die am Ortsausgang in Richtung Deißlingen stand und ein beliebter Treffpunkt für frisch Verliebte war.

Silberdisteln, welche auch heute noch zahlreich im Naturschutzgebiet „Mühlhauser Halde“ wachsen, zieren die Vorderseite der Jacke. Die Eule auf der Larvenhaube ist in den Weigheimer Wäldern beheimatet und soll, wie die beiden Monde auf dem Kopfäs, ein Zeichen dafür sein, dass der Hansel auch „nachtaktiv“ ist.

Wiegemer Wolf

Der Wiegemer Wolf ist eine 1996 neu geschaffene Figur.

Ihr Ursprung liegt in Erzählungen über Wölfe, die vor vielen Jahren im Wolfsgrund ihr Unwesen trieben. Die imposante, grob von Hand geschnitzte Holzmaske mit weit aufgerissenem Maul, zeigt die gefährlich scharfen Zähne des wilden und gefürchteten Tieres.

Ein großes Schafsfell umrahmt die Maske. Die Jacke ist aus schwarzem Cordstoff genäht und zeigt auf der Brust das Weigheimer Wappen. An den dreieckigen, roten Schulter-Stücken, sowie am spitz zulaufenden Vorder- und Rückenteil befinden sich Glocken aus Messing.

Die wadenlange Hose aus rotem Cordstoff wird wie die Ärmel der Jacke durch Klöppelspitze vervollständigt. Mit schwarz-roten Ringelstrümpfen, schwarzen Haferlschuhen, schwarzen Handschuhen, sowie einem Fuchsschwanz ist das Häs des Wiegemer Wolfs komplett.

Umzug

Über uns

Chronik

1938/39

Schon 1938/39 wurde in Weigheim Fasnet gefeiert. Durch die Wirren des Krieges wurde dieser Brauch aber nachweislich erst 1948 wieder belebt.

Kurt Neher lieh sich aus Schömberg zwei Hansel Masken aus, Raimund Steiner nähte die Häser und Julius Dold bemalte diese. Das Gschell wurde in Eigenarbeit angefertigt.

1949

1949 fand der 1.Umzug, an dem auch die Narrenzunft Schwenningen teilnahm, statt. Der Elferrat der Narrenzunft Weigheim bestand damals aus folgenden Mitgliedern: Narrenvater war der Polizei Erbes (Erwin Hauser).
Raimund Steiner fungierte als Prinz und Trude Krachenfels als Prinzessin. Die Narrenzeitung wurde von Konrad Häring angefertigt. Doch leider wurde dieser Brauch in den folgenden Jahren nicht wiederholt.

1958

1958 wurde dann ein zweiter Versuch unternommen eine Narrenzunft zu gründen. Diesesmal gab es bereits fünf Häser und der Mitgliedsbeitrag betrug 50 Pf. Doch auch diesmal konnte sich eine Narrenzunft nicht durchsetzen.




Die Jahre danach

In den Jahren danach wurde dann der Kinder-Umzug am Schmotzigen Dunschtig (ein Haische Umzug), bei dem die Kinder von Fabrik zu Fabrik zogen, zum festen Bestandteil der Wiegemer Fasnet. In Weigheim gab es zu der Zeit noch viele Betriebe: Erwin Hauser, Eduard Hauser, Gebrüder Hauser, Anton Schrenk, Josef Schrenk, Fa. Krachenfels, Lothar Weißhaar, Fa. Schleicher, Autohaus Sulzmann, Schmiede, Glaserei, Frisör Maier(später Link und Overhage), Metzgerei Häring, Lebensmittelgeschäft Neher, Bäckerei Weißhaar.

Und auch bei den Wirtschaften: Adler, Schützen, Hirschen, Fuchsen, wurde Halt gemacht und die Kinder wurden mit Süßigkeiten beschenkt. Die Fasnachtsveranstaltungen der Vereine wurden von der Bevölkerung damals sehr gut angenommen.

Die TG veranstaltete am Fasnets Samstig ihren Turnerball mit Programm und Kostümprämierung und der FC Vorwärts den Rosenmontags-Ball. Doch in den 80er Jahren wurden diese Veranstaltungen nicht mehr gut besucht und in Weigheim war, bis auf den von den Pfadfindern orgnisierte Kinderumzug mit anschließendem Kinderball, fasnetlose Zeit.




1995

1995 entstand die Idee, die Fasnet in Weigheim wieder aufleben zu lassen. Am 25.11.1995 fand die Gründungsversammlung der Narrenzunft statt, an der viele Weigheimer teil nahmen. Die Narrenzunft Weigheim war gegründet und zälte 29 Mitglieder. Als Gründungsmitglieder wurden am 16.04.1996 vom Notar folgende Personen bestätigt: 1.Jürgen Refke 2.Michael Weißhaar 3.Helmut Overhage 4.Manuela Manger 5.Sieglinde Mergenthaler 6.Friedlinde Weißhaar 7.Hubert Grupp. Diese sieben Personen bildeten die Vorstandschaft für 2 Jahre. Nachdem der Narrenzunft von Erwin Hauser ein original Weigheimer Häs überlassen wurde, nahm man dieses Häs als Vorlage, schneiderte und bemalte alle weiteren Häser nach diesem Original.

1997

1997 kam dann die zweite Weigheimer Figur,der Wolf, dazu. Geschichtlicher Hintergrund sind Erzählungen von Wölfen, die früher im Wolfsgrund ihr Unwesen trieben. Die neue Figur wurde von Holger Weißhaar und Sven Becker entworfen. Gabi Kipp nähte die ersten Häser, Christa Korherr und Philipp Staufenberger malten die Motive. Hugo Mergenthaler schnitzte jahrelang die Masken.

2006

2006 feierte die Narrenzuft Weigheim sein elf jähriges Jubiläum mit einem großen Fasnetsumzug, an dem zahlreiche Zünfte teilnahmen.



2017

2017 feierte die Narrenzuft Weigheim sein 22 jähriges Jubiläum mit über 1500 Hästräger und vielen närrischen Zuschauern.

Über uns

Vorstandschaft

1. Zunftmeister:

Sven Becker

Sven Becker

2. Zunftmeister:

Sonja Walter

Sonja Walter

Kassierer:

Thomas Hils

Thomas Hils

Schriftführerin:

Miriam Götz

Miriam Götz

Jugendwart:

Andreas Braun

Andreas Braun

Hanselvertreter:

Hubert Grupp

Hubert Grupp

Wolfsvertreter:

Gunnar Löwl

Gunnar Löwl

Häswart:

Sylvia Klein

Sylvia Klein

Materialwart:

Stefanie Dold

Stefanie Dold

1. Beisitzer:

Steffen Gareis

Steffen Gareis

2. Beisitzer:

Andreas Uhl

Andreas Uhl